Viel Multimedia für gerade einmal 129 Euro â Nokia zeigt, wozu Prepaid-Geräte Anno 2007 imstande sind. Nokia hat auÃerdem seine eigene jugendliche Handschrift gefunden und konzipiert auch das 5070 im peppigen Stil. Die Verarbeitung ist dabei gelungen, doch mutet das Candybar-Handy im derben Plastikmantel nicht allzu hochwertig an.
Dafür steckt jede Menge unter der Haube des Triband-Handys, beispielsweise die Push-to-Talk-Funktion, die Nokia mittlerweile gern auch bei Einsteigergeräten wie diesem unterbringt. AuÃerdem wird das 5070 mit einer videofähigen VGA-Kamera, einem UKW-Radio und passendem Headset, HTML-Browser sowie einem E-Mail-Client ins Rennen geschickt. Verbesserungen bedarf es aber bei der Auswahl der Datenschnittstelle. Zwar kann der Funker per optional erhältlichem USB-Kabel mit einem PC synchronisiert werden, doch unterwegs muss der Nordling mit Infrarot auskommen. Auch der Datenspeicher ist mit 16 MB schnell ausgereizt, da es keinen Slot für einen Wechselspeicher gibt.
Organisiert durch das bewährte Series40-Betriebbssystem, ist die Handhabung wie von Nokia gewohnt gut gelungen. Die Tastatur ist auÃerdem angenehm groà geraten, wobei das Tastenfeld allerdings teilweise etwas schwerfällig und mit verzögerter Reaktion reagiert.
Im Bereich Rufbereitschaft hat das 5070 alles im Griff und fällt mit knapp zwei Wochen Dauerbetrieb äuÃerst positiv auf. Die Sprachqualität kann da nicht mithalten, da sie sich durch die typischen Kinderkrankheiten (blecherner Klang) im breiten Mittelfeld ansiedelt.
Eine Topvorstellung von Nokia. Für gerade einmal 99 Euro als Prepaid-Gerät bietet dieser Funker erstaunlich viel fürs Geld. Schade nur, dass die Finnen dem Gerät keine Bluetooth-Schnittstelle spendiert haben, denn das ist viel wichtiger als beispielsweise die Push-to-Talk-Funktion.
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