Orientierungswerte auf Basis öffentlicher Marktdaten. Kein Angebot, keine Beratung.
Alle mit ↗ markierten Links sind Partnerlinks. Wir erhalten bei Vertragsabschluss eine Provision. Die Reihenfolge basiert auf App-Bewertungen öffentlicher Stores und stellt keine redaktionelle Empfehlung dar. Keine Vollständigkeitsgarantie. Konditionen können sich jederzeit ändern — bitte immer direkt beim Anbieter prüfen.
Bei dynamischen Stromtarifen richtet sich der Preis nach dem aktuellen Börsenstrompreis (EPEX Spot, Day-Ahead-Markt). Statt eines fixen Cent-Betrages pro Kilowattstunde zahlst du den jeweiligen Marktpreis plus einen Aufschlag des Anbieters für Netzentgelte, Steuern und Servicekosten.
Für einen dynamischen Tarif benötigst du in der Regel einen intelligenten Messsystem (iMSys) — also ein digitales Stromzähler-System, das deinen Verbrauch viertelstundenscharf erfasst und übermittelt. Manche Anbieter wie Tibber ermöglichen über einen Zwischenstecker (Pulse-Dongle) auch eine Näherungslösung ohne offiziellen Smart Meter.
Haushalte mit flexiblen Großverbrauchern wie E-Autos, Wärmepumpen oder Heimspeichern können ihren Verbrauch gezielt in günstige Stunden verlagern — etwa nachts oder bei hoher Solareinspeisung. Je größer der Verbrauch und je höher die Flexibilität, desto stärker kann der Börsenstrompreis gegenüber einem fixen Tarif ins Gewicht fallen.
Börsenstrompreise können in Spitzenzeiten deutlich über dem Durchschnitt liegen — gelegentlich auch über dem Preis eines Fixvertrags. Ohne flexible Steuerung oder Heimspeicher kann ein dynamischer Tarif in ungünstigen Marktphasen teurer werden. Eine vollständige Kostengarantie gibt es nicht.
Alle Angaben ohne Gewähr. Dieser Artikel stellt keine Energieberatung dar. Quelle: APG / E-Control Österreich, Stand 2026.