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Testbericht zum Sony Ericsson J110i

Design/Verarbeitung:

Was für ein Handy kann der Käufer heutzutage für gerade einmal 55 Euro erwarten? Eine Antwort gibt Sony Ericsson mit diesem schlichten Funker. Die Fassade des Halbschweden könnte dabei kaum unscheinbarer sein: einfache Candybar-Optik gepaart mit typischer Handystruktur – so stellt man sich ein typisches Einsteigerhandy vor. Eine in allen Belangen einwandfreie Verarbeitung rundet das simple Designpaket ab.

Ausstattung

Die Liste der Features ist außergewöhnlich kurz, denn im Inneren haben sich nur wenige Ausstattungskleinigkeiten wie eine Freisprecheinrichtung, Timer und Wecker „verirrt“ – vielmehr gibt es nicht. Das Display ist außerdem ziemlich klein geraten und zusammen mit der eher bescheidene Auflösung eignet sich der Funker trotz seiner zwei integrierten Spielen daher nicht gerade als netter Pausenspaß.

Handhabung

Die Bedienung des J110i gestaltet sich durch das gut sortierte und logischerweise auch äußerst überschaubare Menü als sehr einfach erlernbar. Einziger Malus: Die Tasten reagieren mit einer leichten Verzögerung.

Ausdauer/Sprachqualität

Die Übertragung der Stimmen erweist sich unter dem Strich als akzeptabel. Nur ab und zu hört man sein eigenes Echo im Hintergrund. Die Rufbereitschaft hingegen ist angesichts der geringen Möglichkeiten, die der Funker bietet, mit guten fünf Tagen Dauerbetrieb etwas zu dürftig ausgefallen.

Fazit

Gut verarbeitet und einfach in der Handhabung. Wer zur Nur-Telefonierer-Fraktion gehört, sollte mit diesem schlichten Prepaid-Gerät durchaus flirten.

tarifecheck.de / UR

Stand 15.06.2007
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