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Testbericht zum Sharp 770SH

Design/Verarbeitung:

Die neue Formel-1-Saison beginnt, und das ruft auch entsprechende Mobiltelefon-Modelle mit Logos der bekanntesten Rennställe auf den Plan. Nachdem Vodafone den Formel 1-Partner gewechselt hat, muss natürlich ein Mobiltelefon im McLaren-Mercedes-Look her. Sharp setzte die Idee in Form eines UMTS-Klapphandy mit den typischen Farben des neuen Rennstalls um: viel Silber, garniert mit einer Prise Schwarz und knalligem Rot. Leider entpuppt sich die silberne „Motorhaube“ des Japaners nicht als eine Metalloberschale, sondern als recht billig anmutendes Plastik. Davon abgesehen wurde das ziemlich lang gezogene 770SGH aber absolut akkurat verarbeitet.

Ausstattung

Im aufgeklappten Zustand kommt eine typische Sharp-Stärke zum Vorschein: Ein hochauflösendes und recht üppig dimensioniertes TFT-Display, auf dessen Startseite – natürlich – der McLaren-Mercedes-Bolide zu sehen ist. Und wer noch mehr Formel-1-Feeling haben möchte, kann als Klingelton das entsprechende Motorengeräusch verwenden. Ansonsten ist das UMTS-Ausstattungspaket recht unspektakulär. So gibt es beispielsweise zwar eine Bluetooth-Schnittstelle, die allerdings nicht das Stereo-Profil A2DP unterstützt. Richtig knauserig sieht es gar im Bereich Datenübertragung aus, denn weder eine Speicherkarte, noch ein USB-Kabel gehören zum Lieferumfang.

Handhabung

Der McLaren-Mercedes-Stil wurde auch auf die Menü-Icons angewendet. So verbergen sich z. B. die Telefoneinstellungen hinter einem Reifen-Symbol. Nette Idee, schade nur, dass die Schwarz/Weiß-Icons allzu verwechselbar geraten sind. Weitere Kritikpunkte: Die lange Klappe erfordert beim Öffnen einen größeren Kraftaufwand, das Monochrom-Außendisplay ist viel zu klein geraten und die Tasten hätten etwas griffiger sein können.

Ausdauer/Sprachqualität

Im Technikbereich gibt es ein dickes Lob für die Akku-Performance, denn volle sechs Tage Dauerbetrieb sind mit dem Japaner locker drin. Bei der Sprachqualität fällt ein ständiges Zischgeräusch und recht grell klingende Stimmen negativ auf. Der Freisprecher bietet dafür einen sehr natürlichen Klang.

Fazit

So richtiges, luxuriöses Formel-1-Feeling bringt das Sharp-Handy leider nicht rüber, denn dafür fühlt sich der Klapper nicht wertig genug an. Schwächen im Bereich Handhabung und Datenübertragung verhindern ebenfalls die Pole Position.

tarifecheck.de / UR

Stand 29.09.2008
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