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Testbericht zum Motorola W220

Design/Verarbeitung:

Auch Prepaid-Kunden wünschen sich optisch ansprechende Mobiltelefone. Mit dem polierten Klapper W220 bringt der US-Hersteller daher ein Günstig-Gerät mit einem Hauch von RAZR-Ästhetik in den Handel, denn der schlichte Formfaktor und das Tastaturlayout erinnern dezent an den globalen Bestseller. Neben dem gelungenen Deisgnkonzept kann auch die Verarbeitung überzeugen. Einzig der Akkudeckel löst sich allzu schnell aus der Verankerung.

Ausstattung

Vollmundig als „Multimedia-Handy“ angekündigt dürfte das W220 allerdings nur bedingt auf Anklang bei der anvisierten Zielgruppe stoßen, denn mickrige 600 Kb interner Speicher begrenzen die Entertainment-Möglichkeiten erheblich. Ohnehin bietet der Dualband-Funker keinen Wechselspeicher, und auch Bluetooth und Infrarotschnittstelle wurden außen vor gelassen. Selbst eine Digitalkamera sucht man vergebens. Einziger multimedialer Lichtblick: Ein UKW-Radio trägt immerhin zur mobilen Unterhaltung bei, wenn auch der Empfang bei Bewegung schnell beeinträchtigt wird.

Handhabung

Die Tastatur reagiert präzise, lediglich bei einer schnellen Bedienung schleichen sich aufgrund der ebenen Fläche schnell Fehler ein. Nützlich sind ferner die drei LED-Symbole auf der Frontseite, die unter anderem den Eingang von Kurzmitteilungen anzeigen. Die Menüführung ist hingegen nur von durchschnittlicher Qualität.

Ausdauer/Sprachqualität

Gut fünf Tage Dauerbetrieb leistet der Akku bei einem normalen Telefonverhalten – für ein Prepaid-Gerät mit geringer Ausstattung kein Spitzenwert. Die Sprachqualität liegt ebenfalls im Durchschnittsbereich, was vor allem an dem typischen Blechdosenklang liegt.

Fazit

Für rund 89 Euro erhalten die Kunden ein optisch ansprechendes Klapphandy, das aber abgesehen von reinen Telefonfunktionen nicht viel zu bieten hat.

tarifecheck.de / UR

Stand 16.03.2007
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