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Testbericht zum Toshiba TS 803

Design/Verarbeitung:

So schnell kann es gehen: Bereits nach drei Monaten wurde das Vorgängermodell TS921 wieder aus den Regalen der Vodafone Shops geräumt, um für das Modell 803 Platz zu schaffen. Vielleicht ein Grund dafür: Das 803 ist ein weniger handlicher als der Vorgänger, wenngleich der Begriff „handlich“ immer noch tunlichst in Klammern zu setzen ist. Eine Ausgeburt an Schönheit ist der klobige Japaner außerdem nicht; durch das monochrome Außendisplay mutet es sogar ein wenig veraltet an.

Ausstattung

Die Ausstattung hingegen ist alles andere als antiquiert. Bereits das äußere Tastenfeld zeigt, dass im Inneren ein vollwertiger MP3-Player integriert ist. Über die beigelegte 512 MB MiniSD-Speicherkarte dürften sich dabei vor allem Brit Pop-Fans freuen, denn zahlreiche Live-Aufnahmen der Band Oasis sind bereits vorinstalliert. Beeindruckend ist auch die Pixelpotenz der 2,2 Megapixelkamera, wenngleich die Konstruktion unglücklich gewählt ist. Das Objektiv ist nämlich außen starr angebracht, so dass Selbstaufnahmen zum Glücksspiel werden – Videotelefonate verlieren so vollkommen ihren Reiz.

Handhabung

Die Handhabung funktioniert dank ausreichend großer Tastatur, schnellen Reaktionszeiten und einer logischen Menüführung einwandfrei. Die kleinen Schriftzeichen des Außendisplays und das nicht immer präzise arbeitende Steuerkreuz stören allerdings ein wenig.

Ausdauer/Sprachqualität

Technisch betracht ist das 803 eher ein Durchschnittskind. Mit 100 Stunden Rufbereitschaft weist der Japaner für ein UMTS-Gerät aber ein gutes Stehvermögen auf. Die Verständigung erfolgt meist ohne störende Nebengeräusche, Stimmen klingen aber oftmals unnatürlich hohl.

Fazit

Ein Komfort-Protzer, nicht nur für Oasis-Fans empfehlenswert.

tarifecheck.de / UR

Stand 29.09.2008
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