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Testbericht zum Sharp V903

Design/Verarbeitung:

Das 903 gebührt in der deutschen Handy-Historie ein ganz besonderer Platz, denn es ist das erste Kamerahandy mit über 3 Megapixel. Verglichen mit dem direkten Vorgängermodell V902 mutet das 903 viel eleganter an, was vor allem an der schlicht-schwarzen Oberschale, der windschnittigen Silhouette und der Rückseite in Wildleder-Optik liegt. An der Verarbeitungsqualität wurde glücklicherweise wieder nicht gespart. Das Gerät wirkt aus einem Guss und schafft so das nötige Vertrauen, dass der hohe Kaufpreis langfristig angelegt ist.

Ausstattung

Das Prunkstück des 903 ist wie bereits erwähnt die Digitalkamera mit einer beachtlichen Auflösung von 3.2 Megapixel. Auch das Beiwerk kann sich sehen lassen: Auto-Fokus, 2fach optischer Zoom, 24fach digitaler Zoom sowie Allerlei Einstellungsmöglichkeiten wie beispielsweise diverse Umgebungssituationen. Auch der „Rest“ ist ein Fest! Voller UMTS-Komfort, Unterstützung aller relevanten Daten-Autobahnen (Bluetooth, Infrarot, USB, E-Mail-Client) sowie ein vollwertiger MP3-Player, dessen Soundchip mit 128 Stimmen ebenfalls eine neue Bestmarke aufstellt. Durch die beigelegte, 64 MB große miniSD-Speicherkarte kann das Sharp 903 außerdem größere Datenmengen verwalten. Erfreulich ist darüber hinaus, dass die integrierten Organizer-Funktionen ihren Namen alle Ehre machen. So gibt es beispielsweise einen Finanzplaner und einen E-Book-Reader (XMDF & Text-Dateien). Einzig Sprachwahl/-steuerung hätten das Ausstattungspaket sinnvoll komplettiert.

Handhabung

Schon allein wegen des hochauflösenden und angenehm großen Displays macht der Umgang mit dem 903 Spaß. Alle Steuertasten sind zudem ausreichend groß und arbeiten sehr präzise. Befehlseingaben werden dabei ohne merkliche Verzögerungen umgesetzt.

Ausdauer/Sprachqualität

Bei den Messwerten überzeugt der Megapixler durch durchweg gute Ergebnisse. Trotz UMTS, XL-Display und reichlich Multimedia hält der Akku locker fünf bis sechs Tage durch. Die Sprachqualität überzeugt ebenfalls durch eine klare und natürliche Sprachwidergabe; lediglich ein leichtes Hintergrundrauschen ist anzukreiden, was aber unter dem Strich nicht allzu negativ ins Gewicht fällt. Anzumerken ist allerdings, dass die Qualität im UMTS-Netz deutlich abnimmt, denn Nutzer des 3G-Netzes müssen immer wieder mit Gesprächsabbrüchen und einem deutlich schlechteren Empfang rechnen.

Fazit

Der Preis für das Sharp 903 mag zwar happig sein, doch dafür begeistert der Japaner durch ein wahres Ausstattungsfeuerwerk.

tarifecheck.de / UR

Stand 29.09.2008
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