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Testbericht zum Motorola V360

Design/Verarbeitung:

Geringer Preis, aber für ein 219 Euro-Handy vergleichsweise opulent ausgestattet, mit diesem Argument geht das Motorola V360 auf Kundenfang. Gut so, denn beim Design kommen keine Begeisterungsstürme auf. Oberschale in Grau/Silber und eine schlichte klappbauweise in einer konventionellen Größe – die Designer haben sich beim V360 nicht wirklich ein Bein ausgerissen. Dafür ist die Verabreitung aber völlig einwandfrei.

Ausstattung

Die eigentliche Stärke des US-Boys ist wie bereits erwähnt das dralle Komfortpaket: Bluetooth, Push-to-Talk, MP3-Player, VGA-Kamera samt Videoplayer, Freisprecheinrichtung, Diktiergerät sowie ein Slot für eine TransFlash-Speicherkarte – für knapp 220 Euro eine grandiose Leistung! Einziger kleiner Haken: Die integrierten 5 MB sind knapp bemessen und nützliche Situationsprofile fehlen.

Handhabung

Dank akkurat bedienbarer Tastatur und Steuerkreuz kommen auch Greenhorns mit dem V360 schnell zurecht, zumal das Menügeflecht weitestgehend logisch aufgebaut ist, in diesem Bereich hat sich das US-Unternehmen gegenüber früheren Modellen klar gesteigert.

Ausdauer/Sprachqualität

Mit rund fünf Tagen Dauereinsatz ist der Akku ausreichend stark. Nervig allerdings: Bereits 24 Stunden vor dem endgültigen Stromende bettelt das Handy lautstark nach dem Netzteil. Dieser Umstand nervt ungemein, da der Ton alles andere als dezent ist und sich auch nicht separat deaktivieren lässt. Ebenfalls störend: In Senderichtung klingen Stimmen leider ein wenig dumpf und es knistern leicht im Hintergrund.

Fazit

Kleines Preis/Ausstattungswunder, leider aber auch mit kleinen Fehlern behaftet.

tarifecheck.de / UR

Stand 21.02.2006
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