Optisches Understatement: Dieses Einsteiger-Handy hat Nehmerqualitäten. Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich das klassischen Barrenfunker nämlich als Mr. Querfeldein. Der verschraubbare Akkudeckel sowie die nahtlose Tastatur sollen nämlich das Eindringen von Wasser und Staub verhindern. AuÃerdem erweist sich das Candybar-Handy als absolut robust und stoÃresistent.
Im âBackpackâ befinden sich hingegen keine üblichen Ãberlebensgimmicks. Zwar ist diverses Kartenmaterial bereits vorinstalliert, das aber ohne einen integrierten GPS-Empfänger recht nutzlos erscheint. Dafür gibt es eine 1 GB groÃe Speicherkarte, die die 20 MB internen Speicher für den Anfang optimal aufrüsten kann. Bluetooth, ein mitgeliefertes Headset und eine Taschenlampe sind ebenfalls an Bord. Letzteres hat ein weiteres Einsatzgebiet bei der Nutzung der 2-Megapixel-Kamera als Blitzlicht. Das angenehm groÃe Display besticht zudem durch eine angenehme Farbbrillanz.
Die Tasten der wasserfesten Tastatur sind gut gelagert und lassen sich bequem erreichen. Umgehend erfolgt eine Reaktion auf die Eingabe. Lediglich im klassisch angelegten Menü zeigt sich eine kurze Verzögerung.
Der Ãberlebenskampf wird nicht zum âÃberlebenskrampfâ, denn mit etwa acht Tagen Betriebsbereitschaft liefert das 3720 ein erstklassiges Zeitfenster, um sich aus der Pampa in die Zivilisation zu retten. Auch die Sprachqualität ist angenehm und liefert sowohl ins Festnetz als auch in GSM-Netze einen klaren Klang.
Dass Outdoor-Handys nicht aufdringlich derb aussehen müssen, beweist Nokia mit diesem Barrenfunker. Das Einsteiger-Handy ist ansonsten solide ausgestattet und weist keine gröÃeren Schwächen in den Bereichen Handhabung und Technik auf.
Den passenden Handytarif zum Handy gibt's in unserer Übersicht.
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