Android & günstig â mit dieser simplen Formel möchte der Rosa Riesa Smartphone-Einsteiger locken. Der erste Eindruck beim Auspacken ist noch recht gut, was sich aber bei näherer Betrachtung ändert. Der verwendete Kunststoff wirkt billig. Der guten Verarbeitung tut das allerdings keinen Abbruch. Der Akkudeckel wird in den Farben Weià und Schwarz geliefert, was für eine gewisse Abwechslung sorgt. Ansonsten ist das Design eher langweilig.
Unter der Haube protzt das Pulse dafür mit überdurchschnittlichen Werten. Das Android Betriebssystem mit seinen diversen Programmen lässt kaum Wünsche offen. Sogar die Mail-Synchronisation via Exchange ist problemlos möglich und erfordert keinen Download aus dem Software-Store Market. HSPA, Bluetooth und GPS garantieren sorgenfreie Verbindungen, und das dank Quadband weltweit. Für den Spaà ist eine mittelmäÃige 3,2-Megapixel-Kamera - leider ohne Blitz - an Bord und ein MP3-Player. Das Radio sucht man vergebens. Aber mit Datentarif lässt sich ja Internetradio problemlos streamen. Für ausreichend Speicherplatz legen die Bonner eine 2 GB Speicherkarte in die Verkaufsverpackung.
Die Bedienbarkeit ist übersichtlich und einfach, zumindest, was die Icons und Menülogik betrifft. Leider reagiert die virtuelle Tastatur zeitweise etwas störrisch und produziert somit Fehleingaben. Da sollte schnellstmöglich ein Software-Update kommen, denn das nervt auf Dauer.
Die Sprachqualität ist ordentlich und frei von Störgeräuschen. Die Betriebszeit ist mit satten sechs Tagen länger als bei den Android Kollegen, vor allem im Dauereinsatz ist der 1500 mAh Stromspender überlegen und hält beinahe zwei Tage durch.
Respekt: Für gerade einmal 300 Euro bekommen die Nutzer ein absolut vollwertiges Android-Smartphone. Nur Heavy-User dürften die mäÃige Performance und das Fehlen der W-LAN-Schnittstelle bemängeln.
Den passenden Handytarif zum Handy gibt's in unserer Übersicht.
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