Was aussieht wie ein weiteres Xpress Music Handy, entpuppt sich als reines Prepaid-Gerät. Rein optisch könnte es sich tatsächlich um eine Neuauflage von Nokias 5310 Xpress Music handeln. Allerdings haben die Finnen das robuste 5000 lediglich in den gleichen Farbtopf und Oberschale gesteckt, denn das Inventar ist deutlich abgespeckt. Die Verarbeitungsqualität kann dafür auf ganzer Linie überzeugen.
Bescheidene 12 MB dienen als Parkplatz für diverse Nutzerdaten â Wechselspeicher Fehlanzeige! Stereo-Bluetooth, ein UKW-Radio und die 1,3 Megapixel Kamera sind als weitere Gimmicks im 5000 untergebracht. Das TFT-Display brilliert trotz geringer Farbtiefe mit einer QVGA-Auflösung. Bei der Freisprecheinrichtung jedoch haben sich die Skandinavier überhaupt nicht mit Ruhm bekleckert: unverständlich und viel zu leise.
Wenigstens in punkto Bedienung brauchen sich die Nokianer keine Vorwürfe zu machen. Die Menüführung basiert auf bewährten Erfahrungswerten und bei der prägnanten Tastatur wurden keinerlei unpraktische Designspielereien vorgenommen, sodass der Daumen schnell über die Knöpfe wandert.
Bei der technischen Seite haben die Finnen bei der Angabe der Rufbereitschaft übertrieben. 336 Stunden Dauerbetrieb wurden veranschlagt, aber gerade einmal 160 sind bei normaler Benutzung aus dem 5000 möglich. Dafür funktioniert die Verständigung recht reibungslos. Stimmen kommen ausreichend laut und recht klar über den Lautsprecher.
Das Nokia 5000 ist im Grunde eine kleine Mogelpackung, denn es sieht zwar wie ein Xpress Music Handy aus, ist durch den beschränkten Speicherplatz aber für den musikalischen Einsatz überhaupt nicht geeignet. So handelt es sich ânurâ um ein schickes Prepaid-Gerät ohne gröÃere Macken.
Den passenden Handytarif zum Handy gibt's in unserer Übersicht.
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