29 Euro für ein vollwertiges Mobiltelefon? Samsung tritt den Beweis an, dass das durchaus funktionieren kann. Schicht, schwarz & Candybar - Der neueste Prepaid-Funker aus dem Hause Samsung ist optisch erwartungsgemäà keine hervorstechende Erscheinung. Die Verarbeitung ist dafür aber in Ordnung, wobei aber bereits nach kurzer Zeit Abnutzungserscheinungen auf dem billigen Plastikrücken erkennbar sind.
Im Gepäck des Dualband-Phones ist ein kleiner aber sinvoll ausgestatteter Organizer. Die weniger stattlichen 2 MB Datenlager dienen eher dem Speichern von SMS & Co. als der Ablage von Games oder Musik, weswegen der integrierte MP3-Player im Grunde nutzlos ist. Eine Freisprecheinrichtung sowie ein WAP-Browser sind weitere nennenswerte Punkte auf der karg bestückten Ausstattungsliste.
Bei der Bedienung verliert man leicht die Geduld. Die Tasten des B100 verrichten ihren Dienst nämlich nur widerwillig und sind zudem ziemlich mickrig. Schnelles Simsen ist daher kaum möglich. Allein schon wegen des überschaubaren Inventars funktioniert die Menüführung hingegen problemlos.
Wenig Positives gibt es über die Sprachqualität zu berichten: Längere Telefonate schlagen beträchtlich auf das Ohr und das Gemüt, da der Gesprächspartner sich dermaÃen blechern anhört, dass man spätestens nach fünf Minuten am liebsten auflegen möchte. Wenigstens beim Dauerbetrieb hat die Koreaner eine reife Leistung abgeliefert, denn bis zu zehn Tage Rufbereitschaft sind selbst für ein Prepaid-Gerät ein beachtlicher Wert.
Operation Bilig-Handy ist leider etwas missglückt. Durch die schlechte Zahlentastatur und der überaus mäÃigen Sprachqualität empfiehlt sich das B100 nicht für die anvisierte Fraktion der Nur-Telefonierer.
Den passenden Handytarif zum Handy gibt's in unserer Übersicht.
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