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Testbericht zum Nokia 6267

Design/Verarbeitung:

Klapphandys sind bei den Finnen mittlerweile alles andere als Exoten. Im Falle des 6267 handelt es sich um ein echtes Multimedia-Schwergewicht, verpackt im konventionellen Businessdress in Schwarz/Silber – diese Optik tut niemanden weh. Auch wenn der Klapper bei härterem Zupacken ein wenig ächzt und stöhnt, strahlt die Verarbeitung gehobene Robustheit aus, denn hier wackelt rein gar nichts.

Ausstattung

Bei der Ausstattung griffen die skandinavischen Macher tief in die Featureliste. Organisiert durch das Series40-Betriebssystem hat der Nutzer Zugriff auf das komplette Businessprogramm, inklusive einer Bluetooth-Schnittstelle mit A2DP- und SIM Access Profil. Im Multimediabereich sorgen eine 2-Megapixel-Kamera, ein Radio und ein MP3-Player für Kurzweil. Zusammen mit einem TrueColor-Display ist der Nordling für unter 300 Euro verdammt vollwertig ausgestattet. Allerdings: Aus Kostengründen liegen weder ein USB-Kabel und eine microSD-Karte im Karton.

Handhabung

Durch den Verzicht auf Designspielereien funktioniert die griffige Tastatur mit dem satten Druckpunkt und klaren Hub schlichtweg gut. Die bewährte Series40-Menüführung bietet zudem ein hohes Maß an Flexibilität und ist nach kurzer Eingewöhnungszeit logisch strukturiert.

Ausdauer/Sprachqualität

Eine wahre Sternstunde ist der Technikbereich. Selbst im UMTS-Netz ist eine komplette Woche Rufbereitschaft locker drin. Die Verständigung geht außerdem angenehm rauschfrei und voluminös über die Bühne.

Fazit

Wer bereit ist in eine microSD-Karte und ein USB-Kabel zu investieren, erhält mit dem 6267 ein luxuriös ausgestattetes UMTS-Handy, das sich in keiner Disziplin einen Durchhänger erlaubt – echte finnische Wertarbeit!

tarifecheck.de / UR

Stand 10.10.2008
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