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Dienstag, 13. Mai 2014

Streit um Syndikatsvertrag: kein Ende in Sicht

Der Telekom Vorstand kennt bis zum heutigen Tag die Inhalte des Syndikatsvertrages nicht. Dies bestätigte Telekom Vorstand Hannes Ametsreiter. Laut Ametsreiter liegt die Zuständigkeit hier bei der ÖIAG, diese hätte den Vertrag schließlich auch ausgehandelt.

Genauso uninformiert wie der Vorstand, ist die österreichische Öffentlichkeit über die Inhalte des Vertrages. Die einzige Informationen die bis jetzt bekannt wurde ist, dass bei der Bundeswettbewerbsbehörde ein Antrag über den "Erwerb alleiniger Kontrolle" gestellt wurde. Die Kritik an dieser Vorgehensweise besteht schon lange und kommt von allen Seiten. Einige Kritiker sehen den Syndikatsvertrag als ungültig, da es bekanntermaßen möglich ist, dass zu wenig Aufsichtsratsmitglieder bei der Unterzeichnung anwesend waren. Andere Beobachter wollen die Kartellbehörden auf den Plan rufen. Zukünftig soll die ÖIAG zwar den Vorstandschef berufen, die anderen Vorstände sollen jedoch von America Movil kommen. Ausserdem werden die Mexikaner wohl die Mehrheit im Aufsichtsrat bekommen. Zwischendurch gibt es auch positive Nachrichten zu vermelden. Die Telekom präsentierte das erste 100% CO2 neutrale Telekommunikationsnetz Österreichs. Dies kann durch 75 % Effizienzsteigerung und zu 25% durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten erreicht werden.

(Tarifecheck MA)



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