Design/Verarbeitung:
N-Klasse, E-Klasse her â das groÃe Handygeschäft wird nach wie vor allem in der dicht besiedelten Mittelklasse gemacht. Wir schön das aussehen kann, beweist dieser Finne. Das schwarze glänzende ÃuÃere verleiht dem Schieber nämlich eine gewisse Eleganz, das durchaus ein Haben-Wollen-Gefühl auslöst. Gute Verarbeitung gibt es obendrein.
Ausstattung
Neben dem schönen Schein, bringt das neue Nordlicht auch eine gehörige Portion Komfort mit. Das 2,2 Zoll groÃe Display ist in dieser Preisklasse beinahe schon Luxus. Die 3,2-Megapixel-Kamera ist zum Ende des Jahres 2008 hingegen fast schon Standard. Nicht jedoch die Dual LED Fotoleuchte und die satten 640 x 480 Pixel Videos. GPRS und EDGE beherrscht das 6600 Silde aus dem Stand und auch mit UMTS kann es dienen. Leider müssen Geschwindigkeitsfreaks aber auf HSDPA verzichten. Den rechten Weg zeigt der Slider auch â zumindest wenn man noch knapp 70 Euro für einen externen GPS-Empfänger investiert. Die erforderliche Navisoftware ist bereits an Bord. Viele Formate unterstützt der Musik-Player, damit auch alle Lieder Dateien vom heimischen PC abspielbar sind. Informationen holt man sich per Opera Mini Browser oder UKW Radio.
Handhabung
Die Bedienung der schwarzen Schönheit geht gewohnt lässig und leicht von der Hand - typisch Nokia Series60 eben. Hinzukommen gut dimensionierte Tasten, die auf Befehlseingaben recht flott reagieren.
Ausdauer/Sprachqualität
Gut ist es um die Sprachqualität bestellt, die von keinerlei Störgeräuschen geprägt ist und daher zu längeren Telefonaten animiert. Allerdings ist die Ohrmuschel bei GroÃstadtlärm manchmal zu leise. Die sparsame OLED-Displaytechnik und der 1000 mAh Akku verhelfen dem Mittelklassehandy zu knapp fünf Tagen Rufbereitschaft, was für die Zielgruppe ausreichend sein dürfte.
Fazit
Das 6600 Slide ist ein sehenswertes Vernunftshandy der Mittelklasse, das nahezu alles bietet, was der Otto-Normal-User braucht. Unverständlich ist nur, warum der Datenturbo HSDPA fehlt.
tarifecheck.de / UR