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Donnerstag, 28. August 2014

Tagesgeld: Was man wissen muss und was es zu beachten gibt

Flexibel, einlagengesichert und verzinst – Tagesgeld bietet einige Vorteile gegenüber dem klassischen Sparbuch. In unser Ratgeber steht, was man zu Tagesgeldkonten wissen muss und welche Punkte man bei der Auswahl eines Angebots man beachten sollte.

Bis in die 1990er Jahre hinein waren Tagesgelder eine den Finanzinstituten und großen Unternehmen vorbehaltene Anlageform. Erst mit dem Siegeszug der Direktbanken und der zunehmenden Beliebtheit des Online-Bankings gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts gewannen Online-Tagesgeldkonten für private Verbraucher zunehmend an Bedeutung. Zwar konnten sie bis heute weder in Österreich noch in Deutschland das klassische Sparbuch respektive die inzwischen erhältliche moderne Sparcard auf den zweiten Platz verdrängen. Doch die Anzahl der Bürger, die ein Online-Tagesgeldkonto besitzen, nimmt stetig zu.

Das muss nicht verwundern, denn dieses Produkt hat gegenüber dem guten alten Sparbuch und sonstigen Anlageformen neben der besseren Verzinsung vielerlei Vorteile zu bieten. Entsprechend groß ist das Angebot; mittlerweile bietet nahezu jedes Finanzinstitut ein immer kostenloses Online-Tagesgeldkonto an. Doch nicht nur die Zinsofferten sind teilweise sehr unterschiedlich, auch die sonstigen Bedingungen der einzelnen Anbieter können deutlich voneinander abweichen. Worauf sollte ein Verbraucher bei der Wahl des Anbieters achten, welche Kriterien sind von besonderer Bedeutung?

Die grundsätzlichen Vorteile eines Tagesgeldkontos

Viele Pluspunkte, die für das Anlageprodukt Tagesgeldkonto sprechen, sind bei allen Anbietern zu finden. Dazu gehören die in jedem Fall kostenlos mögliche Kontoeröffnung und Kontoführung, der jederzeit mögliche Zugriff auf das Ersparte sowie eine praktische, online mögliche Kontoverwaltung. Ferner sind im Rahmen der in der gesamten EU geltenden Einlagensicherung auf jedem Tagesgeldkonto Beträge bis zu 100.000 Euro pro Person gesichert. Das bei allen Anbietern notwendige Referenzkonto schließt Vermögensverluste durch unberechtigte Verfügungen weitgehend aus.

Doch bei den weiteren möglichen Vorteilen wird es schon schwieriger. Die Verzinsung kann, muss aber nicht in jedem Fall attraktiv sein, und auch Bonusangebote wie Startgelder oder Gutscheine sind nicht bei jedem Anbieter erhältlich. Diese und andere Unterschiede erschweren den Vergleich der Offerten. Der nachfolgende Text gilt deshalb den bei der Wahl eines Tagesgeldanbieters zu beachtenden Kriterien. 

Mindest- und/oder Höchstkreditbeträge

Bei den meisten Tagesgeldanbietern sind Einlagen ab einem Euro möglich, doch in manchen Fällen wurde eine Mindestanlagehöhe eingezogen, die bei der Produktauswahl von Bedeutung sein kann. Deutlich zahlreicher sind jedoch Anbieter, die Tagesgelder nur bis zu einem bestimmten Betrag annehmen. Allerdings sind die Höchstbeträge dann so gewählt, dass ein privater Verbraucher damit kaum ein Problem haben sollte.

Variable und garantierte Zinssätze, auch in Abhängigkeit vom Anlagebetrag

Grundsätzlich handelt es sich bei dem auf Tagesgeldkonten geltenden Zins um einen variablen Zinssatz, der folglich jederzeit geändert werden kann. Doch nicht in jedem Fall gilt der in der Werbung herausgestellte Zinssatz für alle Beträge. Manche Institute zahlen je nach Anlagesumme unterschiedlich hohe Zinsen; ein zweiter Blick in die geltenden Konditionen ist deshalb ratsam.

Doch auch bis zu einem bestimmten Termin oder für eine bestimmte Zeit geltende Garantiezinssätze sind möglich. Diese Garantiezinsen werden jedoch immer nur Neukunden eingeräumt und gelten zudem nur für bestimmte Anlagebeträge. Wer seine Auswahl auf der Basis eines Garantiezinsangebotes trifft, sollte sich vorher ansehen, wie hoch bei dem ausgewählten Institut der für Bestandskunden geltende variable Zinssatz ist. Liegt dieser Satz unter dem Marktniveau, sollten nur die Kunden sich für ein Garantiezinsangebot entscheiden, die bereit sind, nach Ablauf der Zinsgarantie den Anbieter zu wechseln, also zum Zinshopper zu werden. Übrigens: Auch wenn garantierte Zinssätze angeboten werden, ist eine Verfügung über den Anlagebetrag jederzeit kostenlos möglich.

Unterschiedliche Zinszahlungstermine

Welcher Bedeutung haben die Zahlungsintervalle der Zinszahlungen auf den Ertrag einer Tagesgeldanlage? Die Auswirkungen nach Meinung eines Experten: „Die Rendite für eine Anlage wird nicht nur durch den angebotenen Habenzinssatz, sondern auch durch die Zinsfälligkeit bestimmt. Wenn die Zinsen monatlich gutgeschrieben werden, entsteht ein Zinseszinseffekt, der bei vierteljährlicher Verzinsung schon geringer ausfällt. Bei jährlicher Zinszahlung entfällt dieser Effekt; dann entspricht der Effektivzins dem Nominalzins. Allerdings ist der Zinseszinseffekt bei den aktuell geltenden niedrigen Zinssätzen von untergeordneter Bedeutung“ erläutert Martin Kunzelnick vom Vergleichsportal www.tagesgeldkonto.com, der die aktuelle Zinsentwicklung mit Sorge verfolgt.

Die Sicherheit der Einlagen

Innerhalb der EU muss sich grundsätzlich kein Tagesgeldkunde Sorge um sein Erspartes machen: Über die vorgeschriebene gesetzliche Einlagensicherung, die in Österreich im Bankwesengesetz (BWG), in Deutschland im Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (EAEG) verankert ist, sind die Einlagen jedes Privatkunden bis zu 100.000 Euro pro Institut gesichert. In Österreich wurde zur Umsetzung des BWG respektive der EU-Richtlinie unter anderem die Banken und Bankiers GmbH gegründet, der alle österreichischen Finanzinstitute angehören. 

In Deutschland gibt es die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) und in allen anderen Ländern der EU ähnliche Einrichtungen. Gespeist werden die Entschädigungseinrichtungen jeweils durch Mitgliedsbeiträge. Daneben gibt es in Deutschland noch weitere freiwillige Sicherungsfonds wie den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB), dem viele Privatbanken angehören. Über diesen Fonds sind die Einlagen privater Kunden jeweils in Relation zum Eigenkapital der einzelnen Banken geschützt.

Im Regelfall dürfte jedoch der durch die gesetzliche Einlagensicherung gewährte Schutz ausreichen; die durchschnittliche Höhe einer Tagesgeldanlage liegt weit unter den gesetzlich gesicherten 100.000 Euro. 

Die Qual der Wahl

Die vielen bei der Auswahl des Tagesgeldkontos zu beachtenden Merkmale machen in Verbindung mit den vielen Offerten österreichischer und internationaler Anbieter die Suche nach dem individuell besten Produkt zu einer echten Aufgabe. Ohne einen guten Tagesgeldkontovergleich ist es einem privaten Anleger kaum möglich, sich einen Überblick über das gesamte Angebot zu verschaffen.

Doch mithilfe seriöser Vergleichsportale, die neben allen wichtigen Details zu besten Offerten auch einen Tagesgeldrechner anbieten, lässt sich die auf die individuellen Bedürfnisse des Anlegers zugeschnittene, beste Offerte leicht herausfiltern.

(Tarifecheck)

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