dialnow
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buzzundwoody
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dialnow
Hallo!
Ich telefoniere viel von Österreich nach Deutschland (A1-Handy zu O2-Handy) und bin seit einigen Tagen bei dialnow angemeldet. Das funktioniert spitze!
Jetzt meine Frage: Zahlt mein deutscher Gesprächspartner anteilige Gebühren für das Telefonat mit mir? Wenn ja, wieviel?
Ich hab leider nirgends etwas darüber gelesen.
Ich telefoniere viel von Österreich nach Deutschland (A1-Handy zu O2-Handy) und bin seit einigen Tagen bei dialnow angemeldet. Das funktioniert spitze!
Jetzt meine Frage: Zahlt mein deutscher Gesprächspartner anteilige Gebühren für das Telefonat mit mir? Wenn ja, wieviel?
Ich hab leider nirgends etwas darüber gelesen.
Re: dialnow
Das ist generell in Deutschland so wie in Österreich so, daß der Angerufene im eigenen Land nichts zahlt.buzzundwoody hat geschrieben:Zahlt mein deutscher Gesprächspartner anteilige Gebühren für das Telefonat mit mir? Wenn ja, wieviel?
Wenn er sich aber im Ausland befindet (Handy mit deutscher SIM Karte z. B. in Italien) zahlt er die passive Roaminggebühr.
Das gilt jetzt nicht nur für DialNow sondern auch für die anderen Anbieter.
In den USA sowie Kanada gibt es aber Tarife, bei denen der Angerufene auch zahlen muß.
So wie Brus es geschrieben hat, stimmt das ganz genau.
Zur Verdeutlichung noch ein Zusatz von mir:
Wenn du heute auf deinem Handy von irgendeiner Nummer angerufen wirst und du hebst ab, zahlst du (wie Brus schon erklärt hat), nichts, solange du mit deinem österreichischen Handy auch im österreichischen Netz eingebucht bist (sonst müsstest du Roaming zahlen). Genauso ist es in Deutschland. Wirst du angerufen, kannst du normal ohne Gebühren zahlen zu müssen abheben, denn der Anrufer zahlt das Entgelt zu dir. Bei Dialnow ist das ja nichts anderes. Du rufst über Dialnow und bei deinem Bekannten läutet es - auch hier kann er ohne Probleme einfach abheben.
Zur oben erwähnten Verdeutlichung: Dialnow übermittelt ja auch deine Telefonnummer, wodurch der Angerufene glauben könnte, du rufst direkt vom Handy an, also ohne den "Umweg" über Dialnow. Spätestens dann muss das Gespräch für ihn kostenlos sein, wenn er nichts zahlt, wenn du ohne Umweg (also direkt) anrufen würdest. Woher sollte er denn wissen, dass du über Dialnow anrufst?
Dialnow und alle diese Callthrough-Anbieter verursachen nur dem Anrufer Kosten. Sie sind also nicht deshalb günstiger, weil etwa die Kosten zwischen Anrufer und Angerufenem geteilt werden (was ja nicht der Fall ist), sondern weil diese Anbieter einfach nur die Weiterleitung machen und sonst keine großartigen Kosten für sie enstehen. Sie müssen dir weder das Mobilfunknetz zur Verfügung stellen noch sonstigen weiteren Service anbieten. Zusätzlich kassieren sie pro Minute von deinem Anbieter Beträge unter einem Cent an Terminierungsentgelten für den Anruf von deinem Anschluss zur Dialnow-Einwahlnummer. Bei 10,7 Cent pro Minute bleibt ihnen ohne Berücksichtigung der Taktungsvorteile für den Anbieter bei angenommenen 0,5 Cent Terminierungsentgelt und angenommenen 8 Cent IC-Gebühren an den deutschen Mobilfunker immer noch 3,2 Cent pro Minute zur Deckung der Fixkosten.
Ähnlich verhält es sich übrigens im Roamingfall:
Wenn du mit deinem österreichischen Handy beispielsweise in der Schweiz bist, musst du erhöhte Gebühren für die Benutzung des schweizer Mobilfunknetzes zahlen. Es gibt hier aktive Gebühren (wenn du anrufst) und passive (wenn du beispielsweise in der Schweiz angerufen wirst). Sämtliche Roamingkosten sind von dir zu tragen, wenn du im Ausland bist, nicht vom anderen Gesprächsteilnehmer, da dieser wiederum nicht wissen kann, dass du dich im Ausland befindest - man kann schwer jemanden zur Zahlung erhöhter Entgelte verpflichten, wenn dieser nichts davon weiß. Ruft dich also jemand von seinem österreichischen Festnetzanschluss auf deinem österreichischen Handy an und du bist im Ausland, zahlt der Anrufer nur das normale Entgelt, so als wärst du in Österreich - du hingegen zahlst hier für das Annehmen des Gesprächs pro Minute ein gewisses Entgelt. Wobei es sich bei aktivierter Mobilbox empfiehlt, abzuheben, da beim Nichtabheben sonst noch höhere Entgelte enstehen würden - aber das würde jetzt zu weit führen.
Lange Rede kurzer Sinn: Bei Dialnow zahlt nur der Anrufer, der Angerufene zahlt nur das, was er sonst auch zahlen würde - im eigenen Netz nichts, im Roaming die Roaminggebühren.
Zur Verdeutlichung noch ein Zusatz von mir:
Wenn du heute auf deinem Handy von irgendeiner Nummer angerufen wirst und du hebst ab, zahlst du (wie Brus schon erklärt hat), nichts, solange du mit deinem österreichischen Handy auch im österreichischen Netz eingebucht bist (sonst müsstest du Roaming zahlen). Genauso ist es in Deutschland. Wirst du angerufen, kannst du normal ohne Gebühren zahlen zu müssen abheben, denn der Anrufer zahlt das Entgelt zu dir. Bei Dialnow ist das ja nichts anderes. Du rufst über Dialnow und bei deinem Bekannten läutet es - auch hier kann er ohne Probleme einfach abheben.
Zur oben erwähnten Verdeutlichung: Dialnow übermittelt ja auch deine Telefonnummer, wodurch der Angerufene glauben könnte, du rufst direkt vom Handy an, also ohne den "Umweg" über Dialnow. Spätestens dann muss das Gespräch für ihn kostenlos sein, wenn er nichts zahlt, wenn du ohne Umweg (also direkt) anrufen würdest. Woher sollte er denn wissen, dass du über Dialnow anrufst?
Dialnow und alle diese Callthrough-Anbieter verursachen nur dem Anrufer Kosten. Sie sind also nicht deshalb günstiger, weil etwa die Kosten zwischen Anrufer und Angerufenem geteilt werden (was ja nicht der Fall ist), sondern weil diese Anbieter einfach nur die Weiterleitung machen und sonst keine großartigen Kosten für sie enstehen. Sie müssen dir weder das Mobilfunknetz zur Verfügung stellen noch sonstigen weiteren Service anbieten. Zusätzlich kassieren sie pro Minute von deinem Anbieter Beträge unter einem Cent an Terminierungsentgelten für den Anruf von deinem Anschluss zur Dialnow-Einwahlnummer. Bei 10,7 Cent pro Minute bleibt ihnen ohne Berücksichtigung der Taktungsvorteile für den Anbieter bei angenommenen 0,5 Cent Terminierungsentgelt und angenommenen 8 Cent IC-Gebühren an den deutschen Mobilfunker immer noch 3,2 Cent pro Minute zur Deckung der Fixkosten.
Ähnlich verhält es sich übrigens im Roamingfall:
Wenn du mit deinem österreichischen Handy beispielsweise in der Schweiz bist, musst du erhöhte Gebühren für die Benutzung des schweizer Mobilfunknetzes zahlen. Es gibt hier aktive Gebühren (wenn du anrufst) und passive (wenn du beispielsweise in der Schweiz angerufen wirst). Sämtliche Roamingkosten sind von dir zu tragen, wenn du im Ausland bist, nicht vom anderen Gesprächsteilnehmer, da dieser wiederum nicht wissen kann, dass du dich im Ausland befindest - man kann schwer jemanden zur Zahlung erhöhter Entgelte verpflichten, wenn dieser nichts davon weiß. Ruft dich also jemand von seinem österreichischen Festnetzanschluss auf deinem österreichischen Handy an und du bist im Ausland, zahlt der Anrufer nur das normale Entgelt, so als wärst du in Österreich - du hingegen zahlst hier für das Annehmen des Gesprächs pro Minute ein gewisses Entgelt. Wobei es sich bei aktivierter Mobilbox empfiehlt, abzuheben, da beim Nichtabheben sonst noch höhere Entgelte enstehen würden - aber das würde jetzt zu weit führen.
Lange Rede kurzer Sinn: Bei Dialnow zahlt nur der Anrufer, der Angerufene zahlt nur das, was er sonst auch zahlen würde - im eigenen Netz nichts, im Roaming die Roaminggebühren.
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buzzundwoody
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OT: Schön, dass sich darüber Leute noch Gedanken machen! Der "Zeitgeist" schaut eher so aus, dass sich in Ö Leute bewusst einen SixBack von drei angemeldet haben, um selbst billig telefonieren zu können - ungeachtet dessen, dass dadurch die Anrufer i.d.R. wesentlich mehr bezahlen mussten ...buzzundwoody hat geschrieben:Ich hatte schon Bedenken, daß ich zwar billig tel. kann, aber die Angerufenen sich krumm und blöd zahlen.
Grüße
Stefan
Dem kann ich nur beipflichten.Stefan hat geschrieben:OT: Schön, dass sich darüber Leute noch Gedanken machen! Der "Zeitgeist" schaut eher so aus, dass sich in Ö Leute bewusst einen SixBack von drei angemeldet haben, um selbst billig telefonieren zu können - ungeachtet dessen, dass dadurch die Anrufer i.d.R. wesentlich mehr bezahlen mussten ...
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