Telering Ätsch Ätsch mit mindestumsatz

Beiträge zum Thema Preise und Gebühren

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Azby
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Beitrag von Azby » 13.04.2008, 17:51

gp1 hat geschrieben:ÄÄ-Tarif - Grundgebühr kommt durch Treueaktionen wieder herein (zumindest bei den derzeitigen Angeboten von TR)
Dafür hast du einen "Treueaktionszwang" und musst immer wieder die MVD verlängern. Bei bob gibt's keine MVD und du musst keine Treueaktion in Anspruch nehmen, um die zu viel bezahlten Entgelte "wieder rein" zu bringen.
gp1 hat geschrieben:ergibt letztlich Gesprächsgebühr von 0,039 in alle Netze mit T-Mobile-Qualität.
Mit der kann die A1-Qualität allerdings mehr als mithalten.
gp1 hat geschrieben:Wenn sichs ändert, kann man ja immer noch auf bob-4er umsteigen.
Nachdem du gerade den Vertrag verlängert hast?

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gp1
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Beitrag von gp1 » 13.04.2008, 18:41

18 Monate sind relativ schnell vorbei, bzw da die Grundgebühr durch Handy oder Gutschrift "gesponsert" wurde, könnte ich auch mit einem vorzeigigen Wechsel zu bob leben, von der Gesprächsgebühr her bleibt es sich gleich, (0,04 oder 0,039 ist nicht viel Unterschied) nur die Rufnummernmitnahme ist zu blechen. Habe 3110 (Ladenpreis 109 Euro) erhalten, ergibt eine Gutschrift für 28 Monate Grundgebühr im voraus. (3,90x27=109,20 Euro)

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Beitrag von Azby » 13.04.2008, 22:16

gp1 hat geschrieben:Habe 3110 (Ladenpreis 109 Euro)
Gut, aber das Handy, das du von tele.ring kriegst, ist mit dem Ladenpreis-Handy nicht ganz vergleichbar. Erstens hast du das "wunderbare" Tele.ring-Branding drauf und zweitens ist es gesperrt. Das allein mindert den Wert locker mal um 20€, wenn nicht mehr.
Ich will jetzt keine ewige Diskussion vom Zaun brechen, aber die Zwangsersparnis, die du dir um weitere "Treue" erkaufst, hast du bei bob nicht. Aber das muss kein Nachteil sein. Du hast bei bob zwar keinen Bonus, dafür aber auch keine Grundgebühr, musst also keinen Bonus mit der Grundgebühr erkaufen. Wenn du mal für 2 Jahre kein neues Handy brauchst, musst du auch keinen Bonus in Anspruch nehmen, der schlussendlich ja nur durch die Grundgebühr erkauft ist. Verstehst du, was ich meine? Bei Tele.ring zahlst du Grundgebühr und kriegst dafür einen Bonus. Im Endeffekt zahlst du dir den Bonus also selbst mit der GGB. Bei bob zahlst du keine Grundgebühr und hast halt auch keinen Bonus. Kommt also auf's gleiche raus. Nur kannst du dir bei bob aussuchen, ob du das Geld ausgeben willst oder nicht. Bzw. kriegst du für dein Geld was ungesperrtes.

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gp1
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Beitrag von gp1 » 14.04.2008, 07:13

Bei der Wertminderung des Handy bin ich voll deiner Meinung, Entsperrung kann man durchaus mit 25 Euro veranschlagen, bleiben aber immer noch gut 80 Euro übrig.
Weiters hätte ich auch 50 Euro Gesprächsguthaben bekommen, was für mich so gut wie Bargeld bedeutet, es kommt halt erst mit den nächsten Rechnungen zum tragen. Nicht zu vergessen die Portierungskonsten von ca 19 Euro, beim Wechsel.
Ich war schon nahe daran, zu bob zu wechseln, die erwähnten Argumente haben mich dann aber wieder für eine Verlängerung bewegt, bzw ich fand es etwas übertrieben, wie hier gegen Telering und ÄtschÄtsch argumentiert wurde.
Endlosdiskussionen möchte ich auch nicht vom Zaun brechen, aber dieses Forum ist letztlich dazu geschaffen, Beiträge hineinzustellen.

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Stefan
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Beitrag von Stefan » 14.04.2008, 09:56

gp1 hat geschrieben:bzw ich fand es etwas übertrieben, wie hier gegen Telering und ÄtschÄtsch argumentiert wurde.
Hier soll nicht "gegen" eine Tarif argumentiert werden, sondern andere Tarife "herausgehoben"...
Der 4er hat jetzt einfach Telering das Wasser abgegraben und anstatt zu reagieren, hat TR einen zusätzlichen MGU eingeführt - ist das zu verstehen!? :roll:

Von "Treueaktionen" halte ich überhaupt nichts mehr; einzige Argumentation gegen eine Portierung wäre für mich, dass man nicht mehr netzintern (zu TR-Tarifen) erreichbar ist. Also eine Umverteilung: Was ich persönlich einspare, muss ein anderer an zusätzlichen Terminierungsentgelten zahlen.

Grüße
Stefan

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Beitrag von Azby » 14.04.2008, 10:44

gp1 hat geschrieben:Weiters hätte ich auch 50 Euro Gesprächsguthaben bekommen, was für mich so gut wie Bargeld bedeutet, es kommt halt erst mit den nächsten Rechnungen zum tragen.
Allerdings wiegt eine Gutschrift von 50€ die Grundgebühr auf 18 Monate nicht auf. Was das Handy angeht: Das muss man schon wirklich wollen, dass es sich auszahlt. Sprich: Du müsstest ohne das Angebot von Tele.ring schon genau dieses Handy kaufen wollen, dass man das 1:1 vergleichen kann. Würdest du keinen "Bonus" für in Zukunft bezahlte GGB bekommen, hättest du vielleicht gar keinen Bedarf an einem neuen Handy gehabt und wärst mit deinem alten Handy vielleicht weitere 18 Monate glücklich gewesen. Somit hättest du also die Grundgebühr gespart und persönlich keinen Nachteil verspürt.
Ich will dir Tele.ring nicht ausreden und ich argumentiere nicht gegen Tele.ring. Ich will nur klarstellen, dass sich ein sogenannter "Bonus" für den Anbieter, der den Bonus verteilt durch die künftig umgesetzte Grundgebühr mehr als lohnt und daher für den Konsumenten irgendwo der Wurm drin ist. Der einzige Fall, in dem beide (Anbieter und Konsument) profitieren können ist der, in dem der Kunde genau dieses Handy auch ohne vorher vom Angebot des Providers gewusst zu haben zum normalen Marktpreis gekauft hätte. Zieht man dann die Wertminderung ab, bleibt für den Konsumenten ein Vorteil von vielleicht 10€ auf 1,5 Jahre (wenn nach der Wertminderung 80€ "Ersparnis" übrig bleiben, abzüglich 3,9€x18=70,20€). Sei mir nicht bös, aber dass dieser Fall genau in der Form eintrifft ist mehr als unwahrscheinlich und grenzt schon an Lottospielen. Da bin ich lieber ungebunden, kauf mir meine Handys offen, kann jederzeit weggehen und muss keinen Ermäßigungen nachrennen, die mir im Endeffekt vielleicht 10€ auf 18 Monate bringen (wie gesagt auch nur dann, wenn es sich wirklich lohnt - im schlimmeren Fall hast du zwar ein Handy, das liegt dann dafür vielleicht im Ladl, weil du es so nie gebraucht/gekauft hättest).
Aber wie es nunmal so ist, hat jeder seine freie Meinung und seine Wahrnehmung der Dinge. Wenn jemand gerne seinen Vertrag verlängert, um einen "Bonus" rauszukriegen, ist das absolut okay. Ich würde es halt aus für mich logisch nachvollziehbaren Gründen zumindest in der Form nicht machen und ich werde es dir nicht ausreden. Ich wollte dir nur meine Sicht der Dinge darbieten, damit du siehst, dass die Ersparnis, aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, nicht unbedingt so toll sein muss.

Was die Portierung angeht, die kostet 19€, stimmt. Allerdings frag ich mich immer wieder, warum man als Privatperson wirklich eine Portierung braucht. Wer von einem Anbieter zu einem anderen geht, kann durchaus seine alte SIM als Wertkarte behalten, die zumindest 12 Monate gültig ist. Auf diese kann man einfach eine Boxansage sprechen, dass man ab nun unter einer anderen Nummer erreichbar ist. Nach einem Jahr sollte es sich bei allen Bekannten rumgesprochen haben. Wenn nicht, kann man sich die einmalige Investition von 20€ in eine Wertkarte leisten und für weitere 12 Monate aufladen (das Guthaben kann man ja abtelefonieren). Kostet im Endeffekt nichts bzw. 20€ wenn nach einem Jahr immer noch Leute auf der alten Rufnummer anrufen. Die 20€ sind zwar nicht so gut angelegt, wie wenn man sie als Verbindungsentgelt im neuen Tarif zahlen würde, aber man kann sie doch abtelefonieren und spart bei der neuen SIM den ein oder anderen €. Somit ist es immer noch günstiger, als die Portierung mit dem positiven Nebeneffekt, dass die Anrufer nicht vor jedem kurzen Anruf die Ansage "Sie rufen nun in das Netz von..." hören müssen.
gp1 hat geschrieben:Endlosdiskussionen möchte ich auch nicht vom Zaun brechen, aber dieses Forum ist letztlich dazu geschaffen, Beiträge hineinzustellen.
Ich bin hier absolut deiner Meinung. Ich wollte damit auch nicht sagen, dass diese Diskussion beendet gehört. Ich wollte nur sagen, dass ich keine ewige Diskussion in Form von "VVL ist schlecht", "Nein, ist sie nicht", "Oja, doch..." usw. anfangen wollte. Für eine konstruktive Diskussion bin ich immer zu haben - dafür ist das Forum ja, wie du sagst, da.

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Beitrag von Stefan » 14.04.2008, 11:08

Azby hat geschrieben:Somit ist es immer noch günstiger, als die Portierung mit dem positiven Nebeneffekt, dass die Anrufer nicht vor jedem kurzen Anruf die Ansage "Sie rufen nun in das Netz von..." hören müssen.
Meine Argumentation sollte eher auf den "Netzwechsel allgemein" abzielen: Ob Portierung oder nicht, bei einem Netzwechsel müssen u.U. die Verwandten/Bekannten (teure) Fremdnetze anrufen.

Grüße
Stefan

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Beitrag von brus » 14.04.2008, 11:52

Azby hat geschrieben:Allerdings frag ich mich immer wieder, warum man als Privatperson wirklich eine Portierung braucht.
Bei mir war es die Tatsache dass ich meine alte Nummer (gleich wie meine Festnetznummer) behalten wollte.
Vor der Portierungszeit bin ich oft gelästert worden meine Nummer so oft zu ändern.

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Beitrag von gp1 » 14.04.2008, 19:09

Was die neuen Bedingungen bei ÄÄ angeht (betrifft mich nicht - da die alten aufrecht bleiben), so sehe ich das auch als Nachteil, bzw angesichts des neuen bob-Tarifes wäre eher zu erwarten gewesen, dass die Grundgebühr fällt und dafür der Mindestumsatz kommt. Vermutlich gab es einige, welche nur einen Neuabschluss für das Handy machten und die TR-SIM schubladiert haben. Dies entspricht dann einem Handykauf auf Raten. Daher dürfte der Mindesumsatz eingeführt worden sein. Zu bob glaube ich sagen zu können, dass angesicht der riesigen Zahl an A1Kunden bob eine großen Vorteil zu seinen Mitbewerbern hat. Man bedenke, wieviele Gespräche von bob zu A1 und umgekehrt geführt werden, bei denen voll verdient wird, da es im eigenen Netz abläuft.

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Beitrag von Azby » 14.04.2008, 20:27

gp1 hat geschrieben:Vermutlich gab es einige, welche nur einen Neuabschluss für das Handy machten und die TR-SIM schubladiert haben. Dies entspricht dann einem Handykauf auf Raten. Daher dürfte der Mindesumsatz eingeführt worden sein.
Da bin ich mir nicht so sicher. Für solche Kunden ist so eine Einführung ja gerade ein gefundenes Fressen. Die berufen sich auf ihren ursprünglich unterschriebenen Vertrag und sagen, sie wollen die Sonderkündigung wenn Tele.ring die Änderungen nicht zurücknimmt. Wenn Tele.ring das nicht tut, müssen sie gar keine Grundgebühr mehr zahlen und sind fein raus. Das Handy haben sie trotzdem.
gp1 hat geschrieben:Zu bob glaube ich sagen zu können, dass angesicht der riesigen Zahl an A1Kunden bob eine großen Vorteil zu seinen Mitbewerbern hat. Man bedenke, wieviele Gespräche von bob zu A1 und umgekehrt geführt werden, bei denen voll verdient wird, da es im eigenen Netz abläuft.
Da bin ich absolut deiner Meinung. Mit dem Fremdnetz in den eigenen Reihen verdient die Mobilkom sicher super dazu.

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Beitrag von Stefan » 14.04.2008, 21:25

Azby hat geschrieben:
gp1 hat geschrieben:Man bedenke, wieviele Gespräche von bob zu A1 und umgekehrt geführt werden, bei denen voll verdient wird, da es im eigenen Netz abläuft.
Da bin ich absolut deiner Meinung. Mit dem Fremdnetz in den eigenen Reihen verdient die Mobilkom sicher super dazu.
Mhh, davon abgesehen, dass es die "Erfindung" von one mit Yesss war, hat tmobile es mit dem Kauf von Telering auf die Spitze getrieben: Hier telefonieren rund 1Mio Kunden mit 2Mio anderen Kunden im selben Netz zu Fremdnetz-Tarifen; Also ob da A1 mit wenigen (Hundert)Tausenden Teilnehmer soo den großen Vorteil hat, wage ich stark zu bezweifeln...

Grüße
Stefan

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Beitrag von Azby » 15.04.2008, 13:57

Stimmt.
Dahingehend hat sich der Kauf von Tele.ring sicher zusätzlich ausgezahlt. Die Terminierungsentgelte gehen von der einen Hosentasche in die andere. Bei Wahlnetztarifen ist es noch besser. Da wird in der Grundgebührkalkulation mit Terminierungsentgelten gerechnet, die dann tatsächlich nicht anfallen. Da zahlt man dann 19€ dafür, dass man eigentlich nur netzintern und ins Festnetz telefoniert.

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