"Zahlenspielerei"

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r a g e
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"Zahlenspielerei"

Beitrag von r a g e » 08.10.2017, 08:19

Der Sixback-Effekt

Seit Oktober 2014 gibt es beim Sixpack kein Guthaben mehr für eingehende Gespräche. Die Entwicklung der Gesprächsminuten
(Endkundenmarkt, Österreich jeweils das 3. Quartal, RTR-Telekom-Monitor)

2012 : 5.537.818.294
2013 : 5.431.953.366
2014 : 5.335.100.383
2015 : 4.907.266.470
2016 : 5.038.083.780

Der HoT-Effekt

HoT hat ja angeblich seit dem Marktstart im Jänner 2015 für sinkende Preise am Markt gesorgt. Die Entwicklung der Endkundenumsätze (in Euro, Endkundenmarkt, Österreich jeweils das 1. Quartal, RTR-Telekom-Monitor)

2012 : 589.327.364
2013 : 555.001.952
2014 : 546.536.095
2015 : 560.793.700
2016 : 574.814.080
2017 : 586.195.070

Noch besser haben sich die Gewinne entwickelt. Bei T-Mobile stieg das EBITDA von 44 Mil. Euro (1. Qu. 14)
auf 89 Mil. Euro ( 1. Qu.17) und bei 3 von 116 Mil. Euro (1. HJ 14) auf 171 Mil. Euro (1. HJ. 17). mfg

Matula
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Re: "Zahlenspielerei"

Beitrag von Matula » 09.10.2017, 14:17

Danke für die interessanten Zahlen ;)

r a g e
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Re: "Zahlenspielerei"

Beitrag von r a g e » 27.10.2017, 19:25

Im Jahr 2017 besaß rund 68 Prozent der österreichischen Bevölkerung ab 15 Jahren ein Smartphone © Statista 2017

Satte 94 Prozent der Österreicher nutzen laut dem Mobile Communications Report 2017 der Mobile Marketing Association Austria und MindTake Research aktuell ein Smartphone.

mfg

r a g e
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Re: "Zahlenspielerei"

Beitrag von r a g e » 01.11.2017, 10:58

Die "durchschnittliche SIM-Karte" kommt im Monat auf ein Datenvolumen von 5.418 MB (RTR-TM 01-17). Bedenkt man
allerdings das nach Auskunft der Betreiber 90 % oder mehr des Datenübertragungsvolumen auf Tarife die als Ersatz
für leitungsgebundene Anschlüsse verwendet werden entfällt dann schaut die Sache schon anders aus. Wären nur die
4.780.000 Simkarten mit einen Smartphonetarif für 10 % des Datenaufkommens verantwortlich wären das 1.631 MB im Monat
je Simkarte. So gesehen sind die zusätlichen 1.000 MB beim Edeldiskonter für die meisten Kunden noch eine nette Zugabe die
sie derzeit sehr oft nicht brauchen und dem Betreiber kaum zusätzliche Kosten verursachen (das EU-Roamingvolumen ändert
sich ja nicht). mfg

Azby
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Re: "Zahlenspielerei"

Beitrag von Azby » 02.11.2017, 10:56

r a g e hat geschrieben:
01.11.2017, 10:58
So gesehen sind die zusätlichen 1.000 MB beim Edeldiskonter für die meisten Kunden noch eine nette Zugabe die
sie derzeit sehr oft nicht brauchen und dem Betreiber kaum zusätzliche Kosten verursachen (das EU-Roamingvolumen ändert
sich ja nicht). mfg
Das ist richtig.
Ich zahle mich selbst zu der Gruppe von Leuten, die das zusätzliche Datenvolumen nicht brauchen. Ich war schon bei der letzten Erhöhung bei HoT von 3000 auf 4000 MB insofern betroffen, dass ich das zusätzliche Volumen nicht gebraucht hätte. Bisher habe ich die 3000 MB auch nur einmal überschritten, und das auch nur, weil es halt inkludiert war. Sonst hätte ich halt mehr drauf geschaut, zB Updates übers WLAN laufen zu lassen... Das zusätzliche Volumen ist halt "nice to have".
Was das Roaming anbelangt, wird sich das höhere Datenvolumen in den kommenden Jahren jedoch schon ändern, weil die Großhandelspreise ja jährlich gesenkt werden und das über die Roaming-Berechnungsformel letztlich Einfluss auf die im Roaming inkludierten MB haben wird.

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Re: "Zahlenspielerei"

Beitrag von r a g e » 02.11.2017, 11:32

Azby hat geschrieben:
02.11.2017, 10:56
Was das Roaming anbelangt, wird sich das höhere Datenvolumen in den kommenden Jahren jedoch schon ändern, weil die Großhandelspreise ja jährlich gesenkt werden und das über die Roaming-Berechnungsformel letztlich Einfluss auf die im Roaming inkludierten MB haben wird.
Bei einen 9,90 Euro-Tarif wird sich das höhere Datenvolumen beim Roaming erst ab 2020 für den Betreiber bemerkbar machen
(statt 4.000 MB von 4.000 MB hat man dann 4.700 MB von 5.000 MB zur Verfügung). Tatsächlich hat der durchschnittliche
HoT-Kunde seit 15.6.17 gerade einmal 313 MB Datenvolumen und 15 Minuten bei einer Woche Aufenthalt in der EU verbraucht.
mfg

Azby
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Re: "Zahlenspielerei"

Beitrag von Azby » 02.11.2017, 17:38

r a g e hat geschrieben:
02.11.2017, 11:32
Bei einen 9,90 Euro-Tarif wird sich das höhere Datenvolumen beim Roaming erst ab 2020 für den Betreiber bemerkbar machen
(statt 4.000 MB von 4.000 MB hat man dann 4.700 MB von 5.000 MB zur Verfügung). Tatsächlich hat der durchschnittliche
HoT-Kunde seit 15.6.17 gerade einmal 313 MB Datenvolumen und 15 Minuten bei einer Woche Aufenthalt in der EU verbraucht.
mfg
Ich habe nichts anderes behauptet. Tatsächlich wird es sich jedoch beim Roaming - wenn auch erst in den nächsten Jahren - auswirken. Wie sich die Nutzung im EU-Ausland in der Zeit verändern wird, kann jetzt noch niemand richtig prognostizieren. Die Durchschnittswerte sagen auch nur bedingt etwas über die Nutzung einzelner Leute aus. Es wird durchaus Leute geben, die das zusätzliche Volumen tatsächlich nutzen werden, auch wenn die Nutzer bei reiner "Durchschnittsbetrachtung" das Limit bei weitem nicht erreichen.

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Re: "Zahlenspielerei"

Beitrag von r a g e » 22.12.2017, 20:04

3.832.076.620,09 Euro sind die Kosten für alle Frequenzvergabeverfahren seit 1996.

3.2xx.xxx.xxx,xx Euro zahlt T-Mobile für die Übernahme von Telering und UPC.

Daher ist es nur logisch das die nächste Frequenzauktion nicht zu teuer werden darf.

mfg

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Re: "Zahlenspielerei"

Beitrag von r a g e » 31.12.2017, 08:47

Telekom Austria und die Folgen von mehr Privat - weniger Staat

2007 - 2011
Gewinn je Aktie : 107 Cent
Dividende je Aktie : 338 Cent

2012 -2016
Gewinn je Aktie : 97 Cent
Dividende je Aktie : 40 Cent

Ausgerechnet die Mexikaner sorgen dafür das der TA wieder "Geld zum Leben" übrig bleibt, während die "schwarzen Finanzminister" die TA wie eine "Weihnachtsgans" ausgenommen haben. So gesehen wundert es nicht das die
Börsenkapitalisierung von 10,2 Mrd. Euro (31.12.06) auf 4,1 Mrd. Euro (31.12.11) gesunken ist und Österreich einen
massiven Rückstand beim Breitbandausbau hat (logisch wenn die TA Kredite für Dividenden und nicht zum Ausbau der
Infrastruktur aufnehmen musste). mfg

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