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Dienstag, 28. Februar 2012

Designierter Nachfolger der SMS soll Joyn heißen

Kurznachrichtendienst Joyn aka RCS-e bringt Ende der 160-Zeichen-Grenze

In den letzten Wochen tauchten die ersten Informationen zum designierten Nachfolger des Short Message Service, besser bekannt als SMS auf. Unter dem sperrigen Namen Rich Communication Services enhanced (RCS-e) kursierten etliche Berichte zum neuen Messaging-Dienst und in einem Video der Deutschen Telekom konnte man einen ersten Eindruck von den Fähigkeiten gewinnen.

Nun hat die GSM Association (GSMA) - die weltweite Industrievereingung der Mobilfunkanbieter - auf dem Mobile World Congress den neuen Dienst, der künftig unter dem Marktnamen „Joyn“ laufen soll, offiziell vorgestellt. Joyn soll noch in diesem Jahr verfügbar sein und hebt dann die bekannte 160-Zeichen-Grenze für Kurzmitteilungen auf. Zwar können Handys schon seit einiger Zeit längere Texte verschicken, tatsächlich werden dazu aber mehrere kostenpflichtige SMS verknüpft. Der nun vorgestellte IP-basierte Nachfolger soll darüber hinaus erweiterte Möglichkeiten aufweisen. So können laut der RCS-Spezifikation Videos und Sprachnachrichten gesendet werden, es bestehen Möglichkeiten zur gemeinsamen Bearbeitung von Bildern und die Verwendung von mehreren Endgeräten durch einen Benutzer soll besser unterstützt werden. In zukünftigen Handys soll Joyn genau so wie SMS nativ unterstützt werden, das heißt es ist nicht notwendig extra eine App für den Dienst zu installieren.

Mit Joyn wollen die Mobilfunkanbieter auf den Rückgang der Einnahmen aus dem SMS-Versand reagieren. Zwar steigt seit Jahren die Anzahl der verschickten SMS, die Netzbetreiber verdienen aber aufgrund von Inklusiv-Angeboten an der einzelnen SMS nicht mehr so viel wie zuvor. Hinzu kommt die aufkeimende Konkurrenz durch IP-basierte Messaging-Dienste wie etwa WhatsApp oder Apples iMessage, die den kostenlosen Versand von Nachrichten erlauben. Wie das Geschäftsmodell rund um Joyn aussehen soll ist noch unklar, Angaben zu Preisen wurden bisher noch nicht gemacht. Eine kostenpflichtige Variante neben der kostenlosen Konkurrenz zu etablieren, dürfte zumindest schwierig werden. Dies könnte auch der Grund sein, warum bisher noch nicht alle Mobilfunkanbieter auf den Joyn-Zug aufgesprungen sind, in Deutschland zum Beispiel ist E-Plus noch nicht an Bord. Es bleibt abzuwarten, ob sich der neuen Dienst in Anbetracht der, fast schon als etabliert gelten könnenden, Konkurrenz durchsetzen wird.

(kb)

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