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Orange: Firmenanschluss

Verfasst: 07.12.2008, 08:13
von miko
Eine Stadtgemeinde schließt einen Vertrag mit 400 Simkarten bei Orange ab.

Wenn ich eine Sim bekomme, gehört ja nicht mir die Rufnummer, sondern der Stadtgemeinde. Die Rechnung wird ja auch an die Stadt gezahlt.
Wenn ich diese Sim noch nicht aktiviert habe, kann ich sie dann wieder zurückgeben und aussteigen ?
Vertrag wurde ja keiner unterschrieben.

Wie sieht es eigentlich bei solchen Firmenanschlüssen aus ?
Werden Sim erst kostenmässig aktiv, sobald sie das 1. mal im Handy aktiviert werden ?

Wenn ja, dann ist eine Zurückgabe eh kein problem...

Hintergrund ist der schlechte Empfang in der Wohnung.

Verfasst: 07.12.2008, 17:10
von Azby
Dass es keine Missverständnisse gibt: Die Gemeinde hat einem Gemeindemitarbeiter (dir?) eine SIM als Dienst-SIM zur Verfügung gestellt, die er (du) aufgrund des schlechten Empfangs nicht nutzen kann. Sehe ich das so richtig?
An sich sollte eine Rückgabe hier kein Problem sein. Die Frage ist vielmehr, ob die Gemeinde nicht, Nutzung der SIM hin oder her, eine pauschale Grundgebühr für alle 400 SIM-Karten zahlt und diese dann aktivieren kann oder nicht. Ich kenne die speziellen Tarife dafür leider nicht. Da die SIM noch nicht aktiviert wurde, denke ich aber nicht, dass es zu weiteren Problemen kommen sollte. Du kannst aber im Zweifelsfall mal probieren, die Nummer, unter der dieser Anschluss zu erreichen ist anzurufen. Wenn du eine Meldung bekommst, dass diese Nummer nicht existiert/nicht aktiviert ist, dann ist die SIM/der Anschluss auch noch nicht aktiviert. Normalerweise werden die Anschlüsse erst mit erstmaligem Einbuchen im Netz aktiviert.

Verfasst: 07.12.2008, 17:59
von miko
In dieses "Firmennetzwerk" kann jeder eintreten.
In diesem Fall hat eine nicht Gemeindebedienstete eine Sim von der Gemeinde.
Jetzt ist die Gemeinde von T-Mobile zu Orange umgestiegen, weil ein besserer Vertrag ausgehandelt wurde.

Die Sim ist noch original eingepackt und noch nie verwendet.
Allerdings wenn ich diese Nummer anrufe, kommt die Mobilbox.
Wenn aber diese "GemeindeSims" das 1. Mal in das Handy einsteckt werden, kommt eine SMS, dass die Sim jetzt aktiv sei, und man das Handy nochmals ausschalten soll.

Jetzt stellt sich die Frage, ob man für diese Sim sofort nach Ausgabe die GG zahlen muss, oder erst nach der Aktivierung.
Wenn man erst nach der Aktivierung zahlt, dann hat die Gemeinde ein Kontingent an Sim und kann sie je nach Nachfrage herausgeben.

Ich dachte, vielleicht hat jemand Erfahrungen mit Orange Netzwerke.

Verfasst: 07.12.2008, 18:59
von Azby
miko hat geschrieben:Ich dachte, vielleicht hat jemand Erfahrungen mit Orange Netzwerke.
Leider habe ich keine Erfahrung mit den Netzwerk-Tarifen. Allerdings weiß ich, wie es bei den Privattarifen war (zu one-Zeiten). Dort zahltest du erst Grundgebühr ab dem Tag, an dem die SIM aktiviert wurde (Tag des ersten Einbuchens im Netz). Am besten du wendest dich mal direkt an die one-Hotline (069970699) - aber halt nicht von der betroffenen SIM aus. ;)

Verfasst: 08.12.2008, 21:41
von cicero7
Die Sach klingt aber gar dubios "es haben sogar nicht Gemeindebedienstete SIMs der Gemeinde" ....

Ähm sind das nun Member Tarife, sprich ist jeder mitarbeiter der Vertragsnehmer, oder ist es die Gemeinde für alle??? wenns die Gemeinde ist dann wird wohl bald der Landesrechnungshof wegen der SIMs an Privatleute mit der Gemeinde kontakt aufnehmen.

Verfasst: 08.12.2008, 22:54
von Boy2006
Wer zahlt die Grundgebühr du oder die Gemeinde ?

Verfasst: 09.12.2008, 07:29
von miko
@ Cicero7: Die Gemeinde ist Vertragsnehmer aller Sim.
Die GG zahlt man an die Gemeinde.
Es kann z.B. auch ein Freund oder Verwandter eines Gemeindebediensteten so eine Sim bekommen.

Verfasst: 09.12.2008, 23:19
von Azby
Ich kenne diese Verträge nicht, aber soweit das bisher beschrieben wurde, zahlt die Gemeinde die GGB, die wiederum der Endkunde der Gemeinde zahlen muss. Für die Gebühren kommt der Kunde direkt bei Orange selbst auf - soweit meine bisherige Interpretation. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die fahrlässigste Gemeindeverwaltung sonst so einem Deal zustimmen würde.