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blackberry mit E90
Verfasst: 05.06.2008, 23:17
von andreasun79
Hi. Ich habe mir ein Nokia E90 gekauft. Mein Provider ist T-Mobile. Jetzt möchte ich gerne die Blackberry funktion nutzen, hab sie auch bei T-Mobile aktivieren lassen, doch leider unterstützt T-Mobile das Handy Nokia E90 nicht für Blackberry. Hab mir die Software von der A1 Seite heruntergeladen, um das Handy Blackberry fähig zu machen , doch die Registrierung auf der T-Mobile Seite für den Blackberrydienst ist nicht möglich. Der Blackberry Pin Und IMEI werden nicht akzeptiert. Was kann ich machen? Muss ich T-Mobile kündigen und A1 anmwelden? Wer kann mir helfen .. vielen Dank!
Verfasst: 06.06.2008, 12:17
von cicero7
Hi,
wenn TMA das Gerät nicht zulässt dann hast du wenig chancen. Bei A1 wird es unterstützt.
Was mich aber wundert, wieso TMA dieses Gerät explizit nicht dazunimmt -> komisch, hätte ich mir nicht gedacht, weils keinen Sinn macht, wenn der User sich selber konfiguriert und die Software draufgibt, dann haben sie eigentlich keinen schaden.
Verfasst: 06.06.2008, 12:28
von Boy2006
cicero7 hat geschrieben:dann haben sie eigentlich keinen schaden.
Genauso wie bei Drei früher kein Gerät bei Drei gekauft = kein Gewinn = kein Service

Verfasst: 06.06.2008, 12:51
von Azby
Boy2006 hat geschrieben:Genauso wie bei Drei früher kein Gerät bei Drei gekauft = kein Gewinn = kein Service

Das versteh' ich jetzt nicht ganz.
Sie machen zwar mit den Erstanmeldehandys letztendlich alle einen super Gewinn durch die Knebelverträge, aber an sich sind 3€ für das Handy noch kein Gewinn. Da sind sie dahingehend doch besser dran, wenn der Kunde sich das Handy selbst kauft und dann SIM-Only zu Drei geht. Da haben sie zwar keine MVD, allerdings auch keine Werbungskosten gehabt. Ergo erwirtschaften sie einen Umsatz, der letztendlich sicher auch einen Gewinn generiert, mussten dafür aber kein Kapital binden (Subvention für Erstanmeldehandy). Im schlimmsten Fall steigen sie gleich gut aus, wie mit EA.
Verfasst: 06.06.2008, 16:55
von cicero7
Boy2006 hat geschrieben:cicero7 hat geschrieben:dann haben sie eigentlich keinen schaden.
Genauso wie bei Drei früher kein Gerät bei Drei gekauft = kein Gewinn = kein Service

Wenn man sich ansieht was bei bob und Yess ohne Handy möglich ist dann ist die Aussage schlichtweg falsch.
Verfasst: 06.06.2008, 18:06
von Boy2006
Natürlich weil sie:
- keinen Filiale haben
- sehr sehr wehnige Mittarbeiter
- Kein Netz
- Fast keinen Service
Verfasst: 06.06.2008, 21:25
von Stefan
Boy2006 hat geschrieben:Natürlich weil sie:
- keinen Filiale haben
- sehr sehr wehnige Mittarbeiter
- Kein Netz
- Fast keinen Service
Ist das jetzt schlecht? Aus deinem Mund hört sich das so negativ an.

Oder ist nur das gut, was teuer ist?
Grüße
Stefan
Verfasst: 06.06.2008, 21:30
von cicero7
Boy2006 hat geschrieben:Natürlich weil sie:
- keinen Filiale haben
- sehr sehr wehnige Mittarbeiter
- Kein Netz
- Fast keinen Service
Naja das Handy ist sicherlich auch ein nicht unwichtiger Punkt, das Netz sparen sie sich ja net dafür müssen sie eben jemanden bezahlen der eines hat.
Verfasst: 06.06.2008, 22:01
von Stefan
cicero7 hat geschrieben:Naja das Handy ist sicherlich auch ein nicht unwichtiger Punkt, das Netz sparen sie sich ja net dafür müssen sie eben jemanden bezahlen der eines hat.
Ist das negativ? Wäre es für den Kunden nicht günstiger, wenn es überhaupt nur einen "Infrastruktur-Betreiber" gäbe - werden die 4 Netze in Österreich jeweils zu 100% ausgelastet?
Grüße
Stefan
Verfasst: 06.06.2008, 22:20
von Boy2006
Wie gesagt 100% Auslastung ist nie gut 90% ist super aber bei 100% kannst du keine Last abfangen.
Verfasst: 06.06.2008, 23:10
von Stefan
Boy2006 hat geschrieben:Wie gesagt 100% Auslastung ist nie gut 90% ist super aber bei 100% kannst du keine Last abfangen.
Die generelle Frage ist, ob nicht für den Kunden bessere Qualität zu günstigeren Preisen möglich ist. Im Ausland gibt es ja auch ein Roaming, d.h. ich habe solange Empfang, solange mich irgendein Netz versorgt.
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Infrastruktur rein aus volkswirtschaftlichen und nicht aus kommunistischen Gründen "zentralisiert" gehört.
Grüße
Stefan
Verfasst: 06.06.2008, 23:28
von cicero7
Stefan hat geschrieben:Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Infrastruktur rein aus volkswirtschaftlichen und nicht aus kommunistischen Gründen "zentralisiert" gehört.
Das würde in Österreich aber nix bringen, außer drei hat ja keiner ein "leeres netz". Volkswirtschaftlich erklärt wären die Endkundenpreise deutlich höher als heute!!!
Viele Netze = Überkapazitäten zu irgend einem Zeitpunkt = grenzkosten von 0.- = billigere Tarife bei denen die ihr Netz füllen müssen.
Wenn es nur einen Anbieter für die Infrastruktur gibt wird der immer zu den Vollkosten verkaufen, die in diesem Fall höher sind als bei den kleinen Betreibern die ihr Netz füllen müssen -> ergo gibt es keinen "kleinen Angreifer" mehr weil alle den selben vorleistungspreis haben!!! nicht zu vergessen das dieser "vorleister" bzw. Infrastruktur betreiber auch etwas verdiehnen will und ein monopol hätte = monopolrente, außerdem hätte diese Monopolbetrieb genau KEINEN anreif effizienter zu werden weil er eben das verrechnet was es kostet.
Bei einen fixen Vorleistungspreis wird gem VWL immer Costs Plus, also eine Zuschlagskalkulation zum Vorleistungspreis zur Anwendung kommen. -> No Frills gebe es in so einem Markt nicht, eine drei genauso wenig.
Bei mehreren Betreibern schlagen die Kräfte des Marktes zu, das bedeutet jeder hat irgendwann mal ein leeres netz und füllt dies zu grenzkosten = 0.- was bedeutet dass man den Preis am Endkundenmarkt orientiert (konkurrenz unterbieten), wenn die kapazitäten gefüllt sind hört man auf, das spiel geht so lange, bis für den letzten ein preis rauskommt, bei dem er dann gar nicht mehr überleben kann. -> auch das sehen wir ja schon.
Verfasst: 07.06.2008, 00:05
von Stefan
cicero7 hat geschrieben:nicht zu vergessen das dieser "vorleister" bzw. Infrastruktur betreiber auch etwas verdiehnen will und ein monopol hätte = monopolrente, außerdem hätte diese Monopolbetrieb genau KEINEN anreif effizienter zu werden weil er eben das verrechnet was es kostet.
Na entweder hat da der VWL-Professor nicht gut unterrichtet, oder er hat den Lehrstoff ausgelassen: "Monopolrente" ist nicht Teil der VWL sondern der BWL. Mir geht es viel eher um - neumodisch genannte - PPPs, so wie es bei vielen öffentlichen Infrastruktur-Betreiber-Projekten umgesetzt wird. Da ist sicher nicht die Rede von Monopolrente.
Aber nachdem das ganze sowieso nur hypotetisches Geschwafel ist, möchte ich die Diskussion - so schnell wie sie begonnen hat - auch wieder beenden.
Grüße
Stefan
Verfasst: 07.06.2008, 00:34
von cicero7
Stefan hat geschrieben:Na entweder hat da der VWL-Professor nicht gut unterrichtet, oder er hat den Lehrstoff ausgelassen: "Monopolrente" ist nicht Teil der VWL sondern der BWL. Mir geht es viel eher um - neumodisch genannte - PPPs, so wie es bei vielen öffentlichen Infrastruktur-Betreiber-Projekten umgesetzt wird. Da ist sicher nicht die Rede von Monopolrente.
Ned blöd anreden: Die Monopolrente ergibt sich aus der Differenz zwischen Monopolgewinn und. Polypolgewinn. -> das ganze ist Teil der VWL, genaugenommen der Mikroökonomie
Die Tatsache das die meisten BWLer ihr leben lang das Ziel verfolgen ihrer Unternehmung zu einer Monopolrente zu verhelfen, bedeutet noch nicht das es das Wissensgebiet verlässt.
Ein PPP ist nur eine spezielle Unternehmungsform, auch ein PPP kann ein Monopol sein. Das wäre so wie wenn ich sagen würde eine AG kann kein Monopol sein, oder eine Behörde keine GmbH. Die Marktstellung wird nicht durch die Rechtsform bestimmt und schon gar nicht durch den Eigentümer (schließlich ist der Staat der beste Monopolzüchter)
Zweitens würde auch ein PPP nichts an dem Grenzkosten / Vollkosten Problem ändern, ein bob vierer wäre in diesem Fall heute bestenfalls ein bob 40er.
Aber ich beende gerne mit dir die Diskussion.
Verfasst: 07.06.2008, 01:05
von Stefan
Wenn du meinst, dann wirds schon so sein. In diesem Sinne
Grüße
Stefan